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Informationsstand am 19. September 2009
Über 100 Unterschriften für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan

Auf großes Interesse stieß am Samstag ein Informationsstand des Vereins HAGENER FRIEDENSZEICHEN. Über hundert Passanten unterschrieben einen Aufruf, in dem der Abzug der Bundeswehr in den nächsten zwei Jahren gefordert wird. Statt Soldaten sollen zivile Aufbauhelfer in dem Land am Hindukusch zum Einsatz kommen. Damit unterstützt der Verein den Aufruf von 25 Künstlern und Intellektuellen an die Bundesregierung.

Von den Hagener Bundestagskandidaten hatten René Röspel (SPD) und Karen Haltaufderheide (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) die Fragen der Friedensgruppe beantwortet.

Deutlich war, wie sehr die Vorgänge in Afghanistan die Menschen beschäftigen und wie groß das Bedürfnis war, darüber zu diskutieren. Viele sprachen sich für einen sofortigen Truppenabzug aus und waren besorgt über die Gewaltspirale, die auch auf Deutschland überzuschwappen droht. Andere suchten schrittweise Alternativen zum Truppenabzug, um das Land nicht den Taliban zu überlassen. Einig waren sich die meisten in ihrer Forderung nach einem Strategiewechsel in der Politik - das heißt: mehr zivile Hilfe, weniger militärische.

Die Unterschriften wurden an Verteidigungsminister zu Guttenberg geschickt; die Bundestagsfraktionen wurden über die Aktion informiert.

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